Zu Besuch im Kunstzentrum Tegel-Süd

Liebe Berliner:innen,

Mit der Frage im Gepäck, wie es den Künstler:innen in der Corona Pandemie ergeht, habe ich am 05. März 2021 das Kunstzentrum Tegel-Süd in der Neheimer Straße in Reinickendorf besucht und dort mit Ute Ragutzki, Andreas Neumann und Franziska Beilfuß gesprochen.

Ute Ragutzki und Nicola Böcker-Giannini

Das Kunstzentrum Tegel-Süd wurde im Mai 2001 im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Rheinmetall AG gegründet, gelegen unweit der Borsighallen und des Tegeler Sees. Das damals noch durch Kriegsschäden und Zwischennutzungen gekennzeichnete Gebäude wurde inzwischen durch den neuen Eigentümer saniert und steht unter Denkmalschutz. Heute ist es Arbeitsort für ca. 40 Künstler, die dort in verschiedenen Metiers und mit unterschiedlichen Ansprüchen tätig sind. Hobby-Künstler genauso wie Profis gehen in den Ateliers ihrer Leidensschaft nach, schaffen Kunst oder unterrichten Kreativkurse und Workshops.

Mein Besuch vor Ort ergab drei spannende Diskussionen über Kunst, fehlende Ausstellungsmöglichkeiten, Hürden für junge Künstler:innen beim Übergang vom Studium zur Berufung, Verdrängung aus der Innenstadt und zum Wunsch, vom Bezirk/Land/Bund stärker unterstützt zu werden. Über fehlende und kaputte Fahrradwege, die queere Community in Berlin, und was Corona für die Kunst in Zukunft bedeutet, haben wir auch diskutiert. Danke für die bereichernden Gespräche!

Ihre Nicola Böcker-Giannini

Zu Besuch im Kunstzentrum Tegel-Süd
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