Liebe Berliner*innen,

am 22.10.2019 stellte die SPD-Fraktion gemeinsam mit ihren Koalitions-Kolleg*innen einen Antrag zum Thema Bildungsintegration von Geflüchteten. Darin ging es uns um die Rolle der Oberstufenzentren für die Integration junger geflüchteter Menschen.

Wir forderten den Senat u.a. dazu auf, sich seitens des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für ein flächendeckendes Angebot an den OSZ an berufs- und ausbildungsbegleitende Deutschkursen einzusetzen und “wo sich das nicht mit dem BAMF umsetzen lässt, landesfinanzierte Sprachkurse” zu etablieren.

Zu den anderen Forderungen gehören, dass die Bildungsberatung für Geflüchtete, insbesondere in Bezug auf duale Ausbildungsmöglichkeiten, intensiviert werden. Des Weiteren soll “die Altersgrenze der Beschulung in Willkommensklassen und in der Berufsvorbereitung von 21 auf 27 Jahre” heraufgesetz werden, um so allen “einen Einstieg ins Berufssystem zu ermöglichen, die zu wenig Schul-Vorerfahrung mitbringen, um hier in der Regelschulzeit einen Abschluss zu erwerben.” Den kompletten Antragstext finden Sie hier.

Im Januar 2020 wurde unser Antrag vom Ausschuss für Integration, Arbeit und Soziales und im Februar 2020 vom Ausschuss für Inners, Sicherheit und Ordnung angenommen. Die Beschlussprotokolle finden Sie hier und hier.

Die Ausschussberatung durch den federführenden Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie ist noch nicht erfolgt.

Ihre Nicola Böcker-Giannini

Antrag: “Bildungsintegration Geflüchteter voranbringen – OSZ als Lernorte stärken” (DS 18/2257)

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