Liebe Berliner*innen,

am 04. April 2019 stellte die SPD-Fraktion gemeinsam mit ihren Koalitions-Kolleg*innen einen Antrag zum Thema Verbesserung der psychosozialen Versorgung Geflüchteter in Berlin. Den kompletten Antragstext finden Sie hier.

Darin forderten wir den Senat auf, in einem ersten Schritt Übergangsstrukturen abzusichern und zu überprüfen, wie diese in das bestehende Regelsystem überführt werden können. In einem zweiten Schritt sollte der Senat sich mit der Gestaltung der frühzeitigen Diagnose und einer gestuften Behandlung und Begleitung traumatisierter Geflüchteter befassen, sowie mit der Rolle der psychosozialen Zentren für die bedarfsgerechte Versorgung. Nicht zuletzt lag ein entscheidender Fokus des Antrag s auf dem Gelingen einer Öffnung des Regelsystems, z.B. durch die Unterstützung von Ärzten und Psychotherapeuten in der Sprachmittlung, durch eine interkulturelle Öffnung des öffentlichen Gesundheitssystems, und durch eine Evaluation der Rolle von peer-to-peer-Ansätzen für eine niedrigschwellige Begleitung und Beratung von Geflüchteten.

Anfang September 2019 wurde der Antrag vom Ausschuss für Integration, Arbeit und Soziales, und Anfang Januar 2020 vom federführenden Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung angenommen. Die Beschlussprotokolle finden Sie hier und hier.

Ende Januar 2020 nahm das Abgeordnetenhaus unseren Antrag an und legte ihn dem Senat vor. Dieser erstatte am 23. Juli 2020 Bericht. Die Mitteilung des Senats finden Sie hier.

Ihre Nicola Böcker-Giannini

Antrag zum Thema “Psychosoziale Versorgung Geflüchteter verbessern: Übergangsstrukturen stärken, Regelsysteme öffnen!” (DS 19/1819)

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