Die über 200 Berliner Integrationslots*innen leisten mit ihrer Brückenfunktion zwischen Migrant*innen und Beratungsstellen und Behörden einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen von Integration in unserer Stadt. Um ihnen aber über ihre Lots*innentätigkeit hinaus eine reale Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt zu geben, soll die Berliner Verwaltungsakademie jetzt ein Programm zu einer Einstiegsqualifikation in den öffentlichen Dienst schaffen.

Die Integrationslots*innen kommen mit ganz unterschiedlichen Bildungsabschlüssen in die Arbeit als Lots*innen. Aber selbst wenn sie die gesuchten Aufgaben in der Praxis bereits vor Ort ausführen, so kommen sie in der Regel für ausgeschriebene Verwaltungsstellen gar nicht erst in Erwägung. Deshalb schlagen wir als Koalition in unserem Antrag einen konkreten Weg aus diesem Dilemma vor: eine freiwillige berufsbegleitende Qualifizierung ohne Gehaltseinbußen, welche die Zulassung zum Verwaltungslehrgang I möglich macht, für den Bewerber sonst drei Jahre Berufserfahrung vorweisen müssen.

Auf diese Art und Weise haben die Lots*innen bessere Arbeitschancen jenseits des Förderprogramms Partizipation und Integration und einer Bezahlung nach TV-L 3. Und gleichzeitig wird dem Personalmangel in der Verwaltung entgegengewirkt und deren interkulturelle Öffnung vorangetrieben!

Hier finden Sie den kompletten Antragstext.

Unser Antrag zum Thema Berufliche Perspektiven für Integrationslots*innen – Qualifizierung durch die Verwaltungsakademie

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