Am vergangenen Freitag fand mein erster Stadtteiltag in Neukölln statt. Den ganzen Tag lang war ich im Kiez unterwegs, um mich bei den Menschen als neue Abgeordnete vorzustellen und um zu erfahren, wo der Schuh drückt. So kann ich Neukölln ins Abgeordnetenhaus und das Parlament zu Ihnen bringen.

Zum Auftakt des Tages habe ich meinen #ansprechbar- Stand am Kottbusser Damm aufgebaut und konnte viele gute Gespräche mit den Bewohner*innen des Reuterkiezes führen. Die meisten Anliegen behandelten die Themen Wohnen und Radverkehr.

Der Stand an der Ecke Kottbusser Damm/Weserstraße

Mittags habe ich mit Raed Saleh, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, einen Spaziergang über die Sonnenallee absolviert. Auch bei diesem Termin war der Kontakt mit den Bürger*innen Neuköllns oberste Priorität. Da am selben Tag auch das Zuckerfest stattfand, konnten wir den Menschen auf der Straße mit süßen, sozialdemokratischen Grüßen eine Freude machen. Ich möchte Raed für seinen Besuch vor Ort in Neukölln und den vielen Ladenbesitzer*innen für ihre Einladungen auf ein nettes Gespräch in ihren Geschäften, einen Mokka oder ein Stück Baklava danken.

Anschließend habe ich gemeinsam mit der Neuköllner Bildungsstadträtin Karin Korte und Cordula Klein, der Co-Fraktionsvorsitzenden der SPD in der Bezirksverrdnetenversammlung Neukölln, den Campus Rütli besucht. Zunächst trafen wir die Schulleitung für einen Austausch über die Entwicklung der vergangenen Jahre hin zum attraktiven Bildungsort. Gemeinsam haben wir danach einen Rundgang über die Baustelle des Außengeländes unternommen. Wo sich heute noch die Kräne drehen, öffnen in wenigen Jahren das Stadtteilzentrum und die Neubauten der Gemeinschaftsschule ihre Pforten. Die Kinder in Neukölln können sich darauf freuen.

Direkt im Anschluss habe ich den Verein Amaro Foro e.V., der wichtige Bildungsarbeit im Kiez leistet, am Weigandufer besucht. Schwerpunkte unseres einstündigen Austausches waren die Sitaution der Roma in Neukölln, der Kampf gegen Antiziganismus und die Diskussionen um einen Berliner Staatsvertrag mit Roma-Organisationen.

Kiezspaziergänge sind eine tolle Möglichkeit, um sich mit Menschen und Organisationen vor Ort auszutauschen. Deswegen stand am späten Nachmittag noch ein zweiter auf dem umfangreichen tagesplan. Gemeinsam mit dem neuen Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel habe ich den Harzer Kiez im Süden meines Wahlkreises besucht. Wir bekamen eine tolle Führung vom Netzwerk Harzer Schwung. Zuerst wurde uns die Initiative Street Players vorgestellt, die mobile Freizeitangebote für Jugendliche anbietet. Danach haben wir das FamilienForum Harzer Kiez in seinen neuen Räumen in der Werrastraße besucht. Die letzte Institution auf unserem Rundgang war die Sozialarbeit der Eduard-Mörike-Schule am Hertzbergplatz, die bald neue Räumlichkeiten  auf dem Schulgelände bezieht. Der Rundgang hat gezeigt, dass der Kiez am Kanal Unterstützung braucht und diese von Bezirk und Politik auch bekommt. Wir wollen die Strukturen vor Ort auch zukünftig weiter stärken.

Zu guter Letzt habe ich einen weiteren #ansprechbar-Stand aufgebaut, diesmal am Wildenbruchplatz, bevor der Stadtteiltag nach über neun Stunden, sechs Terminen und unzähligen Gesprächen zu seinem abendlichen Ende.

 

 

Stadtteiltag in Neukölln

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