Im Abgeordnetenhaus habe ich im Mai eine schriftliche Anfrage zur Situation bei der Berliner Feuerwehr gestellt. Diese umfasste Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Feuerwehrleute sowie außerdem zur Brandschutzunterweisung von Kindern. Mittlerweile habe ich das Antwortschreiben der Senatsverwaltung erhalten und möchte die Informationen daraus gerne mit Ihnen teilen.

Mittlerweile arbeiten 285 Frauen bei der Berliner Feuerwehr, davon knapp ein Drittel “auf dem Wagen” und 90% in Vollzeit. Der Feuerwehr gelingt es, mehr Frauen, insbesondere als Notfallsanitäterinnen, zu gewinnen. Insgesamt hat sich die Bewerbungssituation für die herausfordernde und zugleich so wertvolle Tätigkeit in diesem Bereich des öffentlichen Dienstes deutlich verbessert. Diese erfreuliche Entwicklung ist möglicherweise auf die familiengerechteren Arbeitszeitmodelle der Feuerwehr zurückzuführen. Ein weiterer Baustein um den Beruf attraktiver zu machen, ist eine gute Bezahlung. Daher begrüße ich die Pläne, die Feuerwehrzulage künftig auch für Beamte in Fortbildung, Einsatzführung und Leitstelle zu zahlen.

Jenseits der unverzichtbaren Brandbekämpfung und Notfallrettung ist Prävention durch Brandschutzerziehung ein wichtiger Beitrag. Obwohl bedauerlicherweise dafür keine personellen und finanziellen Ressourcen vorhanden sind, leisten viele Berliner Feuerwehrleute diese zusätzliche Arbeit. So wurden im vergangenen Jahr rund 11.000 Berliner Kinder und Jugendliche zum Brandschutz unterwiesen. Ich bedanke mich für diesen Einsatz und möchte mich dafür einsetzen, dass Unterweisungen zukünftig auch im Budget der Feuerwehr eingeplant werden.

Die gesamte Antwort der Senatsverwaltung für Inneres und Sport finden Sie auf der Website des Abgeordnetenhauses.

Feuerwehr und Familie zusammenbringen

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