Das Ehrenamt stellt eine der tragenden Säulen unserer Gesellschaft dar.
Viele Menschen engagieren sich in ihrem Verein, bei einer Hilfsorganisation, bei Veranstaltungen, bei der Geflüchtetenhilfe, im Sport, für unsere Demokratie oder im kleinen in ihrer Nachbarschaft oder bei ganz vielen anderen Ideen, die uns helfen, das zu sein, was wir sein wollen – eine solidarische Gemeinschaft von Menschen für Menschen, die sich kümmern.
Franziska Giffey sagt immer wieder, dass wir uns auch um die Kümmerer kümmern müssen.

Die Bundesländer unterstützen diese “Kümmerer” mit sogenannten “Ehrenamtskarten”, die die Inhaber*innen in vielfacher Weise unterstützt.
Wer mehr dazu wissen will – hier ein Link:

https://www.berlin-brandenburg.de/zusammenarbeit/ehrenamtskarte/

Deshalb wollte ich wissen, ob und wenn ja wie sehr die Ehrenamtskarte der Länder Berlin und Brandenburg bekannt ist und wie sie angenommen wird.
Hierzu stellte ich eine Anfrage mit mehreren Fragen, die wie folgt beantwortet wurden:

1. Wie viele Ehrenamtskarten wurden im Jahr 2017 in Berlin/Brandenburg beantragt und ausgestellt?

Antwort zu 1.:

2017 für Berlin: 6.995 Stück; für Brandenburg: 1.265

2. Wie viele Ehrenamtskarten wurden im Jahr 2018 bis zum heutigen Tag beantragt und ausgestellt?

Antwort zu 2.:

Berlin: rd. 3000 Stück; Brandenburg: rd. 200.

3. Welche Organisationen haben für ihre Ehrenamtlichen bereits Karten beantragt?

Antwort zu 3.:

Die Organisationen, die Ehrenamtskarten vergeben, bilden eine große Bandbreite bürgerschaftlichen Engagements in der Hauptstadtregion ab. Darunter sind große und kleine Organisationen. Es sind Organisationen, die eine große Bekanntheit aufweisen, und solche, die sich in ihrer Nachbarschaft engagieren. Die Einsatzbereiche der Ehrenamtlichen reichen von der Jugendarbeit und dem Engagement für ältere Menschen über die Kultur, das Gesundheitswesen, die Rettungsdienste und den Sport bis hin zum Umweltschutz.

4. Wie werden Organisationen motiviert, sich für die Kartenvergabe registrieren zu lassen?

5. Wie erfolgt die Werbung für die Karte?

Antwort zu 4. und 5.:

Aufgrund der gemeinsamen Pressekonferenz des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin sowie des gemeinsam von StS Chebli (Berlin) und StS Kralinski (Brandenburg) erstellten Videoclips im vergangenen Jahr und der kontinuierlichen Kommunikation über verschiedene Medien hat die Bekanntheit der Ehrenamtskarte sowohl bei den Organisationen, in denen sich Ehrenamtliche engagieren, als auch bei potenziellen Partnern der Karte zugenommen. Dies hat zu einer erheblichen Steigerung der Registrierungszahlen unter den Organisationen aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft geführt.

Geplant ist in der zweiten Jahreshälfte eine Weiterentwicklung der Ehrenamtskarte mit dem Ziel, die Bekanntheit und Attraktivität auch für neue Zielgruppen weiter zu erhöhen (u.a. junge Menschen) und die öffentliche Kommunikation zu verstärken, um die Karte bekannter zu machen und noch mehr Organisationen und Partner zu gewinnen.

An dieser Stelle sage ich Danke!
Danke, an Alle die, die sich für uns und unser Zusammenleben so positiv einbringen, die mit ihrem Engagement und mit ihrer Tatkraft unser Land jeden Tag ein bißchen besser machen.
Wir brauchen Euch!

Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg

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