Am Freitag, den 19. April 2018, habe ich gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Martin Hikel die Feuerwache in Neukölln besucht.
Die Brandmeister Franzke und Stimpel haben uns bei unserem Besuch die Situation insbesondere vor dem Hintergrund von #Berlinbrennt erklärt.

Die Wache ist die Leitstelle für die Direktion Süd, die ungefähr von Schöneberg bis Buckow reicht. Mit 1.500 Alarmen pro Monat ist sie eine der einsatzstärksten Direktionen in Berlin. Mit 10 Berufs- und 20 freiwilligen Feuerwehren arbeiten dort insgesamt 877 Menschen. Das Problem: viele Feuerwehrleute sind krank und es gibt eine hohe Fluktuation, so dass derzeit nur 736 zur Arbeit kommen. Das sind 16% unter dem Soll. Es fehlen also umgerechnet eine komplette  Feuerwache. Wir Politiker*innen sind hier gefordert.
Interessant war zu hören, dass Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch bei der Feuerwehr ein wichtiges Thema ist, genauso wie Anreizsysteme, die die Berufswahl für den öffentlichen Dienst leichter machen. Martin Hikel hat insbesondere bezirkliche Fragen wie zugeparkte Wege und Strassenbeschaffenheit als Themen mitgenommen, die gelöst werden müssen.Ein Thema brennt der Feuerwehr besonders unter den Nägeln und zwar die räumliche und personelle Situation der Landesfeuerwehrschule. Sie soll ihren neuen Standort auf dem dann geschlossenen Flughafen in Tegel finden. Die Diskussion um die Offenhaltung trifft also auch die Feuerwehr.

Wir von der SPD stehen nach wie vor zu unseren Zusagen, das ist der Berliner Feuerwehr wichtig.

Ein Versprechen gilt auch: wir bleiben am Ball und nehmen die Anregungen und Kritik als wichtige Aufträge für Berlin mit.

Besuch der Berufsfeuerwehr Neukölln mit Bezirksbürgermeister Hikel
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